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A Failed Mission for Prostitutes (German).

Rev. Father A. Maximiadis.

Translated from the English by Ms. Regula Ranch.

Einleitung

Dies ist ein Bericht über versuchte Aktivitäten, um Frauen in der “Sexindustrie” zu helfen. Die Versuche sind vor knapp zwei Jahrzehnten unternommen worden. Konventionelle Medizin und illegale Drogen waren an der Tagesordnung im Gewerbe (i.). Ein spezialisierter Service, der den Frauen kurzes Aufatmen ermöglichte, wo sich Frauen wieder finden konnten, war dringend nötig. Es wurde eine Stelle mit dem Namen ‘The Sanctuary’ (das Heiligtum) geschaffen.

Das tiefer liegende Konzept hierzu geht auf jüdische und christliche Quellen zurück…”Planung für das Wohlergehen… Um eine Zukunft und eine Hoffnung zu geben” (Jer, 29:11) (ii.), und das Gleichnis des Mannes, der unter die Räuber gefallen ist (Lukas, 10:30) (iii.) und dann die Geschichte von der Frau, die beim Ehebruch erwischt worden ist” (Johannes, 7:53-8:11) (iv.).

Die Beratungsstelle begann vor 17 Jahren bevor die Aktionsgruppe der Prostituierten (November 1978) und das australische Kollektiv der Prostituierten (1984) gegründet worden sind und bevor der Neave Report (Dezember 1985) herauskam. Damals gab es keine Stelle um den Bedürfnissen der Frauen entgegenzukommen; es gab auch keine gute Literatur, die das Thema Prostitution behandelte. In der Frauenbewegung war Prostitution damals kein Thema. Die Beratungsstelle hatte demzufolge kein fundiertes Wissen und keine Erfahrung. Aus praktischen Gründen wurde das Zentrum dort etabliert, nicht in einer konservativ anonymen Lokalität.

Geoffrey Francis Lamb (der Autor dieses Schreibens nimmt keine Rücksicht über die Anonymität von Personen, die in den Medien tätig sind) (v.), der von den Medien als “Bordellkönig” (vi.) bezeichnet wurde, unterzeichnete einen Vertrag mit dem Autor dieser Schrift. Im Februar 1977 wurde eine Beratungsstelle für Prostituierte gegründet.

Folgende Aktivitäten wurden von der Beratungsstelle angeboten: Beratung von Frauen, die als Prostituierte arbeiteten, im Speziellen derjenigen Frauen, die abhängig waren von verschriebenen und illegalen Drogen. Dazu kam die Absicht, früheren Angestellten beizustehen auf ihrer Suche nach konventionellen Arbeitsmöglichkeiten. Die Beratungsstelle verlangte totale Autonomie. Dies wurde von der Mehrheit der Arbeiterinnen und Bordellbesitzer befürwortet.

 

Die Bordelle der Innenstadt von Melbourne, von Frankston bis Brunswick und von Clayton bis Footscray wurden häufig vom Autor besucht. Diese Bezirke vertraten ungefähr 200 Bordelle und 50 Hausdienste und umfassten ca. 2000 Frauen. (dies ist die höchste Zahl pro Einwohner in der Welt (vii.)). Der Autor ermöglichte priesterliche Aktivitäten für Bordelle in Sydney und Adelaide.

ZENTRUM DER AUSSPRACHE

Kopie der einzigen Seite die überlebt hat aus dem ‘Parlour Weekly’. Im Anhang zu ersehen.

Eine Zeitschrift mit dem Titel ‘Parlour Weekly’ wurde am 10 Juni 1977 das erstemal herausgegeben. Sie war für die Frauen in der “Sexindustrie” gedacht und zirkulierte in Sydney und später in Adelaide.

Ein Teil war mit Ratschlägen, Briefen und Artikeln von den Frauen gefüllt, ein anderer enthielt Informationen. Die Bordellbesitzer waren einverstanden nicht in offiziellen Zeitungen zu werben. In dieser Zeitschrift konnten sie sich kostenlos bekanntmachen und für Sexarbeiterinnen werben. Die Rubrik für die Gesundheit enthielt z.B., folgende Themen: Drogen und das Gesetz, Brust-selbstuntersuchung.

Diese Informationen wurden vom ‘Police Life’, vom Gesundheits – Lernzentrum, von der Gesellschaft für Krebsbekämpfung von Victoria und von dem Nationalen Komitee der Drogenabhängigkeit geliefert. Manchmal zitierten die Medien Artikel aus dem ‘Parlour Weekly’ (viii.), es kam auch vor, dass Artikel in sozialen Studien in Melbourne zitiert wurden. Man kann annehmen, dass das ‘Parlour Weekly’ die erste Veröffentlichung dieser Art war, die Auflage betrug 300. Wegen ungenügender Unterstützung hörte die Publikation des ‘Parlour Weekly’ am 16. Juni 1978 auf.

Ein Gesundheitsprogramm unter dem Namen ‘Ideenaustausch’ wurde am 6. November 1977 angefangen. Der erste Sprecher, Dr. Peter Rennie vom Viktorianischen Gesundheitsdepartement präsentierte ein Informationsgespräch und einen Farbfilm über Geschichte, Vorkommen, Ablauf, Diagnose, Behandlung und Vorbeugen von Syphilis und Gonorrhea.

Copyright © 1977/2007 by Walter Peterson

Copyright © 1977/2007 by Walter Peterson

‘DAS HEILIGTUM, EIN ORT DES VERTRAUENS’

In einem leeren Bordell in der Nicholsonstrasse 91 wurde im Februar 1978 ein Zentrum eingerichtet. Das Ziel war spirituelle, soziale, pflegeorientierte und andere Organisationen zu vereinen, deren Anliegen es war, sich für die Frauen der Strasse und der Bordelle einzusetzen. Das Zentrum wurde als ‘Das Heiligtum’ bekannt und wurde von zwei Priestern (Römisch-katholisch und anglikanisch), einem besuchenden Arzt und einem Sozialarbeiter unterstützt (ix.). Es bekam keinerlei finanzielle Unterstützung. Die Leistungen waren kostenlos, es überlebte von der Hand zum Mund. Frauen in Sydney, Melbourne und Adelaide erkannten ‘das Heiligtum’ als Ort des Vertrauens; es wurde zu einem Ort für sie.

‘Das Heiligtum’ konnte fünf Frauen beherbergen und zusätzlich eine Mutter mit Kind; dann hatte es eine Notunterkunft für eine Frau mit zwei Kindern. Während sieben Monaten wurden insgesamt 30 Frauen und einige Kleinkinder beherbergt. Die Aufnahme geschah durch direkten Kundenkontakt und durch Überweisungen von der Polizei (x.) und den Sozialabteilungen von zwei öffentlichen Spitälern. (Royal Melbourne, Alfred Spitäler). Es wurden folgende zusätzliche Dienste offeriert: Gegenwart eines Sozialarbeiters beim Verhör, falls dies von den Frauen und der Polizei erwünscht war; gerichtliche Überweisungen, Begleitung der Angeklagten während der Gerichtsprozeduren, und die Unterbreitung von Voruntersuchungsberichten (xi.) (xii.).

REAKTION DER PRESSE

Das Heiligtum war ein Modell das wert war zu kopieren, es war auch wert, Theorie und Nachforschung zu entwickeln. Andere Agenturen, Medizinstudenten, Krankenschwestern und Sozialarbeiter zeigten Interesse. Zwei Sozialarbeiter unternahmen eine Untersuchungsstudie für das Sozialarbeitsdepartement der Universität von Melbourne. Das Royal Melbourne Institute of Technology, Swinburn University of Technology und das Phillip Institute of Technology baten ‘das Heiligtum’ über seine Arbeit zu reden.

Eine Einladung fand statt für die Teilnahme bei den einleitenden Diskussionen mit dem General- Oberstaatsanwalt für ausstehende Gesetze (xiii.).

8 Jahre später verlangte das Komitee des Katholischen Frauenbundes von Victoria Ideen für eine Untersuchung über die Prostitution der Jahre 1983 und 1984.

Manchmal zog das Zentrum kritische oder vernichtende Medienberichte an, im Speziellen waren es der Herald, die Peter Couchman Show (ATV, Kanal 10) und ‘This Day Tonight’ (ABC, Kanal 2) (xiv.).

“STRIPTEASE TÄNZERINNEN, PSYCHEDELIKUM, TRINKGELAGE”

‘Parlour Weekly’ , 30 July, 1978.

Eine zusätzliche Aktivität vom Zentrum war es, den Festtag der heiligen Maria Magdalene zu feiern (xv.). Man wollte damit positive Freizeitbeschäftigung erforschen und fördern: Selbstwert, Grunbedürfnisse, Machtkontrolle, zukünftige Pläne, Dies half zusätzlich unproduktive Tendenzen in der “Industrie” aufzuklären. Am 23 Juli 1978 fand das Fest statt. Einige Bordelle, die mitmachten, waren an diesem Tag geschlossen, andere hatten reduzierten Betrieb, damit die Arbeiterinnen teilnehmen konnten. Während der Feier gab es Gebete, eine Lesung, eine Musikgruppe (Paul Maddigan and the Humans). Strip-tease Tänzerinnen, eine psychadelische Light-show und Erfrischungen. Das Ereignis zog fast 100 Menschen an, darunter waren drei bekannte Mitglieder von der Vice Squad. Diese waren von den Frauen eingeladen.

“DIE BULLEN ÜBERFALLEN DAS HEILIGTUM”

‘Melbourne Truth’, 12/8/1978.

Fünf Detektive mit Untersuchungsausweisen (xvi.) stürmten am 3. August 1978 ‘das Heiligtum’. Dies geschah nachdem das ‘Gas Light – Bordell’ in Richmond bombardiert worden war. Zwei Frauen, die indessen verstorben sind, waren zu der Zeit in Obhut (Eine litt unter chronischen körperlichen Entzugserscheinungen) (xvii.). Sie waren durch den Streifzug traumatisiert worden, im speziellen waren es aggressive Körperuntersuchungen. Die Detekive versuchten Zutritt zu den vertraulichen Unterlagen des Autors zu erlangen. Als Folge verloren die Frauen das Zutrauen zum Zentrum als Ort der Sicherheit, der Zuflucht und des Schutzes. Es kamen auch feindliche Reaktionen von der “Industrie” selbst. Ein paar Bordellbesitzer, die Vergeltung gegenüber früheren Mitarbeiterinnen suchten, drohten, ‘das Heiligtum’ zu schliessen, falls jenen Arbeiterinnen Dienste angeboten würden (xviii.).

Als Folge wurde die Zeitschrift ‘Parlour Weekly’ verboten, und dem Autor wurde untersagt, eine Anzahl von Bordellen zu besuchen. Es wurde in ‘das Heiligtum’ eingebrochen und es wurden Kugeln durch die Decke unter dem Office gefeuert; zum Glück blieben diese im Fussboden stecken.

Dieses Ereignis hatte eine Diskussion unter verschiedenen Bordellbesitzern zur Folge. Dem Autor wurde bekanntgegeben, dass die Liegenschaft nicht mehr lange zur Verfügung sein werde (xix.). Diese und andere Umstände waren verantwortlich dafür, dass ‘das Heiligtum’ am 8. September 1978 geschlossen wurde.

DIE AUSWIRKUNG

Vier Tage später wurde die 23-jährige Susan Cairns im Gebäude tot aufgefunden (xx.). Laut der Untersuchung vom 23. März 1979 ist sie an einer Überdosis von einer Mixtur von Drogen gestorben, unter anderen waren es Diphenhydramine, Methadon, Methaqualone und Oxazepam (xxi.).

“EIN GESUNDHEITSZENTRUM, DAS FÜR DIE BEDÜRFNISSE VON PROSTITUIERTEN EINGERICHTET IST, SOLLTE ZUR VERFÜGUNG GESTELLT WERDEN.”

The Catholic Women’s League (Victoria).

Das sozial Untersuchungskomitee des Katholischen Frauenbundes offerierte folgende Empfehlungen.

“Ein näheres und besseres Beziehungsfeld zwischen freiwilligen Organisationen und Sozialarbeitern sollte gefördert werden.

“In der Innenstadt sollte es Orte geben, wo sich Strassenprostituierte und andere Prostituierte während beschränkter Zeit von ihrer Arbeit erholen können.

“Es sollte ausserhalb der Strassenumgebung Orte geben, wo Prostituierte ihren Bedürfnissen nachgehen können.

“Die Kirchenorganisationen sollten als Teil ihrer Missionsarbeit für die Armen sich Gedanken machen über die Probleme der Prostituieren.

“Programme, die im Interesse der Prostituierten sind, sollten entworfen und zur Verfügung gestellt werden, z. B. über die Gesundheit, Drogen und über Möglichkeiten, die das Leben erleichtern.

“Ein Gesundheitszentrum, das für die Bedürfnisse von Prostituierten eingerichtet ist, sollte in Gegenden wo Prostituierte sich aufhalten, zur Verfügung gestellt werden.

“Schulungs – und Gesundheitsprogramme sollten in den Aussenquartieren und den ländlichen Gegenden gefördert und zur Verfügung gestellt werden.

“Es sollten mehr Betten vorhanden sein für die Pflege und für Entziehungskuren von Prostituierten, die von einer Drogenabhägigkeit wegkommen wollen (xxii.).

“WER SICH NICHT AN DIE VERGANGENHEIT ERINNERN KANN, IST DAZU VERDAMMT, SIE ZU WIEDERHOLEN”.

George Santayana.

Die Geschichte hat immer wieder gezeigt, dass das Regulieren der Prostitution erbärmlich versagt hat. Ellis nennt fünf klassische Umstände, die zum Versagen führen: Rotterdam, New York, Cincinnati, Rom und Dänemark (xxiii.).

Der Autor möchte herausfinden, ob die australische Erfahrung eine Ausnahme zu den Erfahrungen von Übersee darstellt. Die Frauen selber, das menschliche Gesicht der Prostitution sollte im Zentrum jeder Diskussion über Prostitution sein und nicht die profittreibende Sexindustrie oder die politisch inspirierte Gesetzgebung.

Der Autor hofft, diese Broschüre werde Interesse erwerben und Diskussionen anregen, vielleicht von einer “Hirtenperspektive” (vida infra). Vielleicht gibt es Möglichkeiten eine spezialisierte Agentur zu etablieren, die eine breite Auswahl von Diensten offeriert um folgende Probleme zu beleuchten: Selbstbewusstsein, Überleben, Kinderpflege, Verhaltensmuster, Drogengebrauch und Drogenmissbrauch, Verhältnisse der Menschen unter sich und ungeborene Kinder.

Τὸ ἠσθενηκὸς οὐκ ἐνισχύσατε καὶ τὸ κακῶς ἔχον οὐκ ἐσωματοποιήσατε καὶ τὸ συντετριμμένον οὐ κατεδήσατε καὶ τὸ πλανώμενον οὐκ ἐπεστρέψατε καὶ τὸ ἀπολωλὸς οὐκ ἐζητήσατε καὶ τὸ ἰσχυρὸν κατειργάσασθε μόχθῳ. Καὶ διεσπάρη τὰ πρόβατά μου διὰ τὸ μὴ εἶναι ποιμένας καὶ ἐγενήθη εἰς κατάβρωμα πᾶσι τοῖς θηρίοις τοῦ ἀγροῦ

Ιεζέκιηλ, xxxiv:4,5. LXX

Der Schwachen wartet ihr nicht, und die Kranken heilt ihr nicht, das Verwundete verbindet ihr nicht, das Verirrte holt ihr nicht und das Verlorene sucht ihr nicht; sondern streng und hart herrscht ihr sie.

Und meine Schafe waren zerstreut, als sie keinen Hirten hatten und sind allen wilden Tieren zur Speise geworden.

Hesekiel. xxxiv: 4, 5

~ ANERKENNUNGEN ~

Copyright © 1977/2007 by Walter Peterson

Das Zentrum war nicht das Werk eines Einzelnen, es war das Werk vieler. Ich bin den zahlreichen Menschen und Organisationen, die zur Einrichtung und zur Durchführung der Arbeit im Zentrum beigetragen haben zu tiefem Dank verpflichtet.

Ohne ihre Unterstützung wäre das Zentrum nicht möglich gewesen. Ich möchte mich besonders bei den Frauen selber bedanken, ich fühle mich geehrt, sie zu kennen und sie zu meinen Freunden zu zählen; ganz speziellen Dank an “Tracy”, die all ihre Stunden zwischen ihrer “Kundenarbeit” damit verbrachte, Artikel für das ‘Parlour Weekly’ zu schreiben.

Folgende Frauen sind ebenfalls in dankbarer Erinnerung: Diana, Vanda, Lorraine, Susan und ‘Sky’. Mein Dank geht auch an folgende Personen und Institutionen:-

Die anglikanischen und römisch-katholischen Priester für ihren weisen Rat und ihre ihre Leitung. Den grosszügigen Herrn Dr. J. M. Cohen für seine freiwilligen Besuche, seine Diagnosen und weiterführenden Behandlungen im ‘Heiligtum’.

Margaret Dee (sie ist die Sekretärin der Gesellschaft zur Auflösung des Prostitutionsgesetzes in N.S.W.) für ihre Beiträge ‘Quills Quims’ im ‘Parlour Weekly’. Das Viktorianische Gesundheitsdepartment für die fortwährende Versorgung von Literatur zur Verteilung an Ärzte und für Projektoren und Filme für das Programm ‘Ideenaustausch’. An das ‘Police Life’ für die Zustellung und die Verteilung von Literatur über legale Drogen. An das GTV Kanal 9 und den ‘Wards Air Express Service’, die Kosten für interstaatliche Reisen deckten.

Speziellen dank an Geoffrey Frances Lamb, ohne seine Mitwirkung wäre das Zentrum nicht möglich gewesen. Geoff hatte persönliches Interesse für das Zentrum, er informierte sich täglich über die Weiterentwicklung und gab zu jeder Tagesoder Nachtzeit Auskunft, wenn er um Rat gefragt wurde. Bei den Frauen, die in seinen Bordellen arbeiteten und überhaupt in der Industrie war Geoff eine beliebte Person; ich fühle mich geehrt, den mitfühlenden Geoff zu kennen und ich schätze seine Freundschaft. Ich hoffe, Geoff bleibe in Erinnerung für seine enthusiastische Zusammenarbeit und seine Mitwirkung im Zentrum und nicht als die berüchtigte Person, wie sie die Medien portraitiert. Shakespeare machte einen Punkt in diesem Sinn, als er Antony die folgenden Worte sagen liess: “Das Schlechte, das die Menschheit tut, lebt über ihren Tod; das Gute ist oft mit ihren Knochen begraben”. (Julius Cäsar, Akt 3, Scene 2.).

Ich bin der römisch-katholischen Nonne von den Brigittine Sisters zu Dank verpflichtet. Sie übernahm die aufwendige Aufgabe für die Kirchenorganisationen alle Dokumentationen vorzubereiten, damit diese sie der Viktorianischen Regierung unterbreiten konnten.

Photograph Above: Ms. Regule Ranch und ‘Schneeflocke’

Vielen Dank auch an Regula Ranch für die Übersetzung in die deutsche Sprache: Ein misslungener Versuch für das Wohlergehen von Prostituierten und für das Korrigieren der zweiten englischen Ausgabe und für die Vorschläge welche eine dritte Ausgabe notwendig machten; vielen Dank.

Photograph Above: Lolita with Wallaby.

Ich bin auch meiner Frau, Lolita, zu Dank verpflichtet, sie verbrachte unzählige Stunden allein zu Hause, sie trug die finanziellen Bürden mit und scheute keine Zeit, wenn die Frauen, die jemanden zum Reden brauchten, telefonierten. Ich bedanke mich für die fortwährende Unterstützung, die Ermunterung und die Liebe speziell während der Zeiten, als ich im ‘heissen Sitz’ war und mir ‘die Finger verb rannte’.

 

 

 

 

~ BIBLIOGRAFIE ~

  1. Die Öffentlichkeit assoziiert unter Drogen vor allem die illegalen drogen, z.B. Heroin und Cannabis. Die Medien verbreiten verdrehte Anschauungen, weil ihre Methoden, Neuigkeiten zu sammeln und weiterzuleiten ungenügend sind. Von 100’000 Todesfällen, die zwischen 1977 und 1987 durch Drogen verursacht worden waren, starben 2.4% auf Grund von Missbrauch von Opiaten und Barbituraten, 23% wegen Alkoholmissbrauch und 73.9% wegen Tabakmissbrauch. (Statistik über Drogenmissbrauch in Australien, 1988. Commonwealth Department of Community Services and Health, 1988. Seite 35.). Rev. Father A. Maximiadis.
  2. Bibel NASB, The Lockman Foundation, Syndics of the Cambridge University Press, New York. 1960. Seite 826.
  3. Ibid , Seite 81.
  4. Ibid , Seite 116.V
  5. Geoffrey Lamb war Direktor von zwei Kompanien, T.D.C. Investments und Golden Mile. Er besass und kontrollierte 23 Bordelle und hatte ein monatliches Einkommen von ca A$56000.
  6. The Age , 28.10.1987.
  7. The Bulletin , 6.2.1979.
  8. The Age , 28.10.1987.
  9. The Age , 17.10.1978.
  10. Ibid , 17.10.1978.
  11. Truth , 8.10.1977.
  12. Herald , 18.8.1978.
  13. Profitieren von der Prostitution oder ihrer Organisation ist klar verurteilt worden in der Resolution, die von den Vereinten Nationen 1951 angeommen worden war. Die UN haben die Prostitution nicht verdammt, aber jene die sie organisieren und davon profitieren. Der Autor hofft, dass die australische Erfahrung der internationalen Konvention nicht zuwiderhandelt.
  14. Die Diskussionen in der Gemeinschaft konnten sich damals nur auf wenig Information und Verständnis berufen, wenn es um die Arbeit von Frauen ging, die sich in Prostitution engagierten.
  15. Dies soll nicht verwechselt werden mit dem Gleichnis der ‘Frau, die beim Ehebruch erwischt worden war’ (Johannes 7.53-8.11). Dieses Gleichnis ist in den frühesten griechischen, syrischen, koptischen und lateinischen Schriften nicht enthalten. Das Feiern des Festtages für Maria Magdalena war unter den Frauen, die im Feld der Prostitution tätig waren bekannt als eine wichtige westlich- romantische Tradition.
  16. Die fünf Detektive waren nicht von der Vice Squad. Manchmal besuchten Mitglieder der Vice Squad ‘das Heiligtum’, weil sie Mitleid hatten für die Frauen, die dort in der Obhut waren.
  17. Truth, 9,12.8.1978.
  18. Laut einer Vereinbarung, die im Februar 1977 unterzeichnet worden war, hatten die Aktivitäten des Zentrums den Status der “totalen Autonomie”.
  19. Truth, 7.10.1978.
  20. Ibid, 7.10.1978.
  21. Sunday Observer, 20.4.1980.
  22. Submission to The Inquiry into Prostitution 1983,1984. pp.21,22. The Social Questions Committee, Catholic Women’s League, Victoria.
  23. Ellis. Studies in The Psychology of Sex, Random House, New York. 1905. Vol. II, Chap. 3, pp. 250-52.
  24. Jessup,C.P. ( Act. Ch.Supdt. ) Victoria Police. Ref:10-6-002795, 28.2.1996.
  25. Batten,M. ( Act. Senr. Lbr. ) National Library of Australia. Ref: P: 22/1/3b, 27.8.1997.

~ ANHANG ~

Alle Ausgaben des ‘Parlour Weekly’ wurden von der Viktorianischen Polizei geborgt (11. November 1986): Im Falle Crown gegen Higgins, Strang und Glare als Folge einer Untersuchung der inneren Untersuchungsabteilung (Operation “Cobra”), mit einer Zusicherung, erdass sie zur ückerstattet würden.

Das Verhör von Higgins wurde am 25. März 1993 abgeschlossen. Es folgten eine Anzahl Korrespondenzen zwischen dem Februar 1990 und dem Juli 1995 mit der Anfrage, das Material zur ückzugeben. Die Kopien von einigen Originalen wurden zurückgegeben. Die Originalkopien des ‘Parlour Weekly’ wurden während des Gerichtverfahrens “verlegt” (xxiv.), (verkompliziert und herausgeschoben).

Die Kopien bestanden aus 11 Ausgaben, dann gab es 54 lose Seiten:- Vol.1, No.1, 24/6/1977; Vol.1, No.3, 8/7/1977; Vol.1, No.4, 15/7/1977; Vol.1, No.6, 19/8/1977; Vol.1, No.7, 2/9/1977; Vol.1,No.8,23/9/1977; Vol.1, No.11, 21/11/1977; Vol.1, No.12 (zwei Seiten), 23/12/1977; Vol.1, No.13 ( eine Seite ), 4/3/1978; Vol.1, No.14, 20/5/1978; Vol.1, No.15, 16/6/1978. Und 54 lose Seiten.

Das Material dieser überlebenden Ausgaben können als rar und einmalig bezeichnet werden. Sie und die erste Ausgabe dieses Schreibens sind in den australischen Serien der Nationalbibliothek von Australien in Canberra ACT enthalten (xxv.).

A FAILED MISSION FOR PROSTITUTES. Copyright © 1994, 1997 by George G. Amad. All rights reserved. No part of this pamphlet or the’Parlour Weekly’ may be reproduced, stored in a retrieval system, or transmitted, in any form or by any means, electronic, mechanical, photocopying, recording, or otherwise, without written permission. Inquiry should be made to Hannigans Lawyers, Solicitors Attorneys, 92 Centre Street, Casino NSW Australia 2470.

EIN MISSLUNGENER VERSUCH FÜR DAS WOHLERGEHEN VON PROSTITUIERTEN. Translation Copyright © 1997 by Regula Ranch. All rights reserved. No part of this pamphlet may be reproduced, stored in a retrieval system, or transmitted, in any form or by any means, electronic, mechanical, photocopying, recording, or otherwise, without written permission. Inquiry should be made to Hannigans Lawyers, Solicitors Attorneys, 92 Centre Street, Casino NSW Australia 2470.

BOOERIE CREEK, NSW. (1st éd.) MARCH 1994.

GREEN PIGEON, NSW. (2nd éd. incl. Appendix.) OCTOBER 1997.

GREEN PIGEON, NSW. (3rd éd. Revised incl. Ger. transl.) DECEMBER 1997.

~ Finis ~